Rezension || Lacroix und die stille Nacht von Montmartre von Alex Lépic + Adventskalender

by Marie-Theres Werner
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Anzeige: Das Rezensions- sowie das Verlosungsexemplar wurden mir vom Kampa Verlag zur Verfügung gestellt.
WORUM GEHT ES?

„Weiße Weihnachten in Paris. Das hat es zuletzt vor fünfzig Jah­ren gegeben, erinnert sich Lacroix. Der dichte Schneefall verwandelt die Stadt binnen weniger Stunden in eine ver­wunschene Winterlandschaft, die vor­weihnachtliche Ruhe aber langweilt den Commissaire. Als auf der beliebten Place du Tertre, dem Herzstück Mont­martres, die prachtvolle Weihnachtsbe­leuchtung gestohlen und in der näch­sten Nacht die große Nordmanntanne unterhalb von Sacré-Cœur gefällt wird, bietet Lacroix sogleich seine Hilfe an – auch wenn er eigentlich nicht zuständig ist, leitet er doch das Kommissariat im fünften Arrondissement, rive gauche. Weder die Künstler von Montmartre noch die Touristen haben etwas gese­hen, aber Lacroix’ Instinkt sagt ihm, dass es hier um mehr geht als den Van­dalismus eines Weihnachtshassers. Er ermittelt gemeinsam mit der Leiterin des Reviers auf dem Berg – und mit der Hilfe seiner Frau Dominique. Werden sie Schlimmeres verhindern können, damit pünktlich zum Fest der Liebe wieder Frieden herrscht in der Stadt der Liebe?“ (Quelle: Kampa Verlag)

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MEINE MEINUNG:

Lacroix ist der wohl bekannteste Kommissar in Frankreich. Viele Kriminalfälle hat er schon erfolgreich gelöst und eigentlich wird es um Weihnachten immer etwas ruhiger (auch wenn das dem Workaholic weniger gefällt). Als nun allerdings Paris im Schnee versinkt und an einem Abend die komplette Weihnachtsbeleuchtung auf der Place du Tertre gestohlen wird, ist Lacroix‘ Neugierde geweckt. Obwohl eigentlich jemand anderes für diesen Fall zuständig ist, schaltet sich Lacroix mit ein, denn er wird das Gefühl nicht los, dass er es mit einem größeren Verbrechen zu tun hat als der gestohlenen Beleuchtung.

Vielleicht ist das die Botschaft des Heiligen Abends: dass wir einander wieder vertrauen lernen – auch und besonders in einer so großen Stadt wie Paris, in einem so reichen Land wie Frankreich.Alex Lépic, Lacroix und die stille Nacht von Montmartre, Kampa Verlag

Als an den nächsten Tagen dann auch noch der große Weihnachtsbaum bei Sacré-Cœur abgesägt und der Notruf zum Weihnachtsmann und seinem Rentier abgesetzt wird, weiß Lacroix: Jemand hat das Fest der Liebe auf dem Gewissen. Seine Ermittlungen führen ihn durch ganz Paris und er muss aufpassen, dass er bei den vielen Zeugen nicht an der Nase herumgeführt wird…

Als großer Fan von Frankreich hat mir Lacroix und die stille Nacht von Montmartre sehr gut gefallen. Man begibt sich in ein verschneites Paris, lässt die weihnachtliche Atmosphäre auf sich wirken und befindet sich plötzlich mitten in einem Weihnachtsrätsel. Ich fand es vor allem spannend, wie Alex Lépic zwei Handlungsstränge, die für mich völlig separat erschienen, am Ende geschickt miteinander verbinden konnte und mich somit als Leser auf eine falsche Fährte führte. Lange Zeit denkt man, dem Schurken auf den Fersen zu sein und dann kommt es doch alles ganz anders. Das französische Feeling wird außerdem durch die ein oder anderen landestypischen Spezialitäten und französischen Begriffe unterstützt und ich hatte teilweise tatsächlich das Gefühl, vor Ort zu sein. Für Krimifans ist Lacroix und die stille Nacht von Montmartre auf jeden Fall die richtige Weihnachtsbegleitung.

Hinweis
Diese Rezension sowie die unten stehende abschließende Bewertung basieren einzig und allein auf meiner subjektiven, ehrlichen Meinung. Alle angesprochenen Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge können nicht auf die allgemeine Leserschaft des Buches bezogen werden. 
ECKDATEN ZUM BUCH:

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Quelle: Kampa Verlag

Erscheinungstermin: 01.08.2020
Seiten: 208
ISBN: 978-3-311-12517-4
Autor: Alex Lépic
Preis: 16,90€ (Hardcover)

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INFORMATIONEN ZUM AUTOR:

Alex Lépic, geboren 1980 in Paris, ist in Deutschland aufgewachsen, setzt sich aber so oft wie nur möglich in den Zug, um in sein heiß geliebtes Paris zurückzukehren, wo er ein kleines Mansardenzimmer im feinen siebten Arrondissement bewohnt. Nach Lacroix und die Toten vom Pont Neuf ist auch Lacroix und der Bäcker von Saint-Germain vor allem auf den Terrassen der Pariser Bistros entstanden, wo Alex Lépic zur Zeit, je nach Wetter und Außentemperatur, an Commissaire Lacroix’ drittem Fall Lacroix und die stille Nacht von Montmartre arbeitet. (Quelle: Kampa Verlag).

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DER ADVENTSKALENDER:

Quelle: Kampa Verlag

Im dritten Adventskalendertürchen befindet sich ein Exemplar von Alex Lépics Weihnachtskrimi Lacroix und die stille Nacht von Montmartre. Bis zum 20. Dezember habt ihr Zeit, an dem Gewinnspiel teilzunehmen. Für die Teilnahme müsst ihr Abonnent meines Blogs oder einer meiner Social-Media-Kanäle sein und unter diesem Beitrag oder unter dem dazugehörigen Social-Media-Post kommentieren, welche Weihnachtsdeko bei euch keinesfalls fehlen darf. Ich drücke allen Teilnehmern ganz fest die Daumen!

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Teilnahmebedingungen:

  • Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Schweiz
  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Gewinnauszahlung, Haftung auf dem Postweg und der Rechtsweg sind ausgeschlossen
  • Kontaktdaten werden ausschließlich für den Versand benötigt
  • Die Auslosung erfolgt am 21. Dezember 2020. Danach hat der Gewinner Zeit, sich innerhalb von 3 Tagen bei mir zu melden. Geschieht dies nicht, erfolgt eine zweite Auslosung.
  • Ich werde den Gewinner direkt unter seinem Kommentar zu diesem Beitrag benachrichtigen. Schaut also am 21. Dezember regelmäßig hier vorbei, damit ihr die Auslosung nicht verpasst.
  • Der Gewinner ist damit einverstanden, dass sein Name nach der Auslosung unter diesem Beitrag erwähnt wird.

Beendet
Gewonnen hat: Dunja

BB.

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1 comment

books2cats 14. Dezember 2020 - 20:29

Das Buch ist ja schon optisch eine Augenweide.
Meine liebste Weihnachtsdeko ist die Pyramide aus dem Erzgebirge.

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