Rezept || Dolly Aldertons Apfelpizza

by Marie-Theres Werner
Anzeige: Das Rezensionsexemplar zu Alles, was ich weiß über die Liebe wurde mir von Kiepenheuer & Witsch zur Verfügung gestellt.

Dolly Aldertons Memoiren Alles, was ich weiß über die Liebe sind so brutal ehrlich und durchweg urkomisch geschrieben, dass sie den Leser sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken bringen. In unterschiedlichen Formen berichtet die Britin von ihrer Kindheit, was es bedeutet eine Frau zu sein, welche Rollen die Liebe und der Erfolg dabei spielen und wie man mit Hilfe von Freundschaft all das unter einen Hut bringen kann. In Dollys Buch stolpert man über E-Mails, SMS-Nachrichten, Listen und eben auch Rezepte, die zum einen ihre Party-Phase widerspiegeln, zum anderen aber auch Heimat, Familie und Neuanfänge repräsentieren.

Quelle: Kiepenheuer & Witsch

Erscheinungstermin: 14.02.2019
Seiten: 336
ISBN: 978-3-462-31872-2
Autorin: Dolly Alderton
Originaltitel: Everything I know about love
Übersetzerin
: Friederike Achilles
Preis: 12,99€ (Klappenbroschur)

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Das Apfelpizza-Rezept hatte Dolly vor einigen Jahren von ihrer Mutter bekommen, damit sie Gäste beeindrucken und sie gleichzeitig von ihrer hässlichen Wohnung ablenken kann. Allein der außergewöhnliche Name des Rezepts hat auch meine Aufmerksamkeit für sich gewonnen und obwohl ich keine hässliche Wohnung habe, konnte ich doch die ein oder anderen Leute damit begeistern.

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APFELPIZZA MIT KEIN-BOCK-EISCREME

Als ich das Apfelpizza-Rezept in Dollys Buch entdeckte, war mir sofort klar, dass ich es ausprobieren muss. Ich hatte bis dato noch nie etwas von einer Apfelpizza gehört und konnte mir auch nicht wirklich vorstellen, wie sie schmecken sollte. Ich bin ein großer Fan von Apfelstrudel und dachte, dass die Pizza dem vielleicht nahe kommen würde, aber nein. Dollys Kreation ist wesentlich süßer und weniger zeitaufwendig.

Für die Pizza braucht man nur vier Zutaten: Blätterteig, Äpfel, Marzipan und Aprikosenmarmelade. Anders als bei meinem Kürbispasteten-Rezept muss man hier den Blätterteig – Gott sei Dank – nicht selbst machen, sondern kann den fertigen aus der Kühlung im Supermarkt nehmen. Nachdem man die Äpfel und das Marzipan in kleine Stücke geschnitten hat, verteilt man diese wahllos auf dem ausgerollten Blätterteig und lässt alles dann für etwa dreißig Minuten im Ofen backen.

Die dazugehörige Vanille-Eiscreme hatte ich am Tag davor schon vorbereitet und ließ sie über Nacht im Tiefkühlfach gut durchkühlen. Auch hier war ich überrascht, wie schnell so ein Eis gemacht sein kann: Es dauerte keine fünfzehn Minuten, um alle Zutaten zu einer Vanille-Creme zu verrühren. Zuerst vermischt man vier Eigelb mit etwas Puderzucker und gibt anschließend Mascarpone und Vanille-Essenz hinzu – fertig! (Vanille-Essenz war in meinem Supermarkt leider ausverkauft, daher habe ich eine Vanilleschote ausgekratzt. Hat auch wunderbar funktioniert!) Dann füllt man die Vanille-Creme in eine Tupperschale und stellt sie über Nacht ins Tiefkühlfach. Dieses Rezept wird bei mir definitiv im Sommer noch einmal seine Anwendung finden!

Apfelpizza mit Kein-Bock-Eiscreme

Dolly Aldertons Memoiren Alles, was ich weiß über die Liebe sind so brutal ehrlich und durchweg urkomisch geschrieben, dass sie den Leser sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken bringen. In unterschiedlichen Formen berichtet die Britin… Rezepte Dessert, Pizza, Nachtisch, Eiscreme, Obst, Marzipan Amerikanisch Drucken
Portionen: 4 Vorbereitung: Kochzeit:
Nährwertangaben 200 Kalorien 20 grams Fett
Bewertung 5.0/5
( 1 Stimme(n) )

Zutaten

  • 4 Eigelb
  • 100g Puderzucker
  • 340g Mascarpone
  • Vanille-Essenz
  • 1 Packung Blätterteig
  • 1 Packung Marzipan
  • 500g Äpfel, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 1 Glas Aprikosenkonfitüre

So wird's gemacht

Eigelb und Puderzucker zu heller, cremiger Masse schlagen. Mascarpone und Vanille-Essenz hinzufügen und alles in eine Tupperdose füllen. Über Nacht oder wenigstens für drei, vier Stunden einfrieren. 

Blätterteig ausrollen. Mit dem Marzipan kreisförmig bedecken. Apfelschreiben drauflegen. Im Ofen bei 200°C goldfarben backen, in der Zwischenzeit die Aprikosenkonfitüre erhitzen. Apfelpizza aus dem Ofen nehmen, warme Aprikosenkonfitüre drübergießen und ruhen lassen.

Mit der Eiscreme servieren.

Während die Apfelpizza im Ofen buk, habe ich mich dann der Aprikosenmarmelade gewidmet. Diese muss so lange erhitzt werden, bis sie flüssig genug ist, um sie über die warme Pizza zu gießen. Dafür habe ich die Konfitüre in eine kleine Schale gefüllt und sie für etwa fünf Minuten in die Mikrowelle gestellt. Danach wird sie gleichmäßig auf die Apfel- und Marzipan-Stücke verteilt und schon ist man fertig. (Tipp: Bevor man die Pizza später mit der Vanille-Eiscreme serviert, lässt man sie zuerst noch etwas abkühlen. Da die Äpfel sehr viel Wasser enthalten, werden sie sehr heiß und man kann sich leicht den Mund verbrennen).

Durch das Marzipan und die Aprikosenkonfitüre schmeckt die Apfelpizza sehr süß. Ich würde sie daher nicht als komplette Mahlzeit empfehlen, sondern eher als süßen Snack zwischendurch oder als Dessert. Vor allem von der Eiscreme war ich positiv überrascht. Sie schmeckt sehr cremig und nicht so intensiv nach Vanille wie in manchen Eiscafés. Auch die gebackenen Äpfel haben in Verbindung mit dem Marzipan sehr gut geschmeckt, doch ich denke, in Zukunft werde ich die Marmelade als Topping durch etwas anderes ersetzen. Vielleicht Vanillesoße anstelle der Eiscreme?

5 comments

Moritz 16. April 2019 - 23:08

Hi Marie,
das sieht wirklich super lecker aus!
Der Name des Rezepts ist auch lustig – „mit kein-Bock- Eiscreme“

Toller Beitrag!
LG Moritz

Reply
Marie-Theres Werner 17. April 2019 - 8:46

Hallo Moritz,
den Namen des Rezepts finde ich auch klasse und die selbstgemachte Eiscreme schmeckt super lecker. Nur zu empfehlen!
Liebe Grüße
Marie

Reply
Simone 30. März 2019 - 7:02

Klingt super lecker! Ich liebe Marzipan. Das Rezept merke ich mir für unseren nächsten Filmabend. Ist mal was anderes als die Pizza, die wir da sonst essen 🙂
Liebe Grüße, Simone

Reply
Ivy 29. März 2019 - 18:26

Das klingt so lecker und sieht auch einfach so köstlich aus – das muss ich definitiv mal versuchen .Danke!

Liebste Grüße
Ivy

Reply
Marie-Theres Werner 29. März 2019 - 18:40

Liebe Ivy,
als ich das Rezept in Dolly Aldertons Buch entdeckte, konnte ich auch nicht widerstehen – noch dazu ist es wirklich total schnell gemacht. Wenn du die Apfelpizza mal essen solltest, sag mir gern Bescheid, wie du sie fandest 🙂
Alles Liebe
Marie

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